Framegrabber
In PC-basierten Bildverarbeitungssystemen ist der FrameGrabber die entscheidende
Schnittstelle zwischen Kamera und Computersystem. Abhängig vom Betriebssystem
und der Rechnerbauform sind FrameGrabber mit abgestufter Leistung und für
verschiedene Kameratypen verfügbar.
Da mittlerweile fast alle Videokameras die Digitalisierung der Signale intern
erledigen und nur noch digitale Videosignale ausgeben, gewinnt der digitale
Framegrabber zunehmend an Bedeutung bei anspruchsvolleren Lösungen.
Digitale Framegrabber werden benutzt um Kameras anzuschließen, die nicht
über eine übliche Schnittstelle wie USB oder FireWire verfügen.
Spezielle FrameGrabber erlauben auch eine Vorverarbeitung der aufgenommenen
Bilder.
Framegrabber AllgemeinesIn PC-basierten Bildverarbeitungssystemen ist der FrameGrabber die entscheidende Schnittstelle zwischen Kamera und Computersystem. Abhängig vom Betriebssystem und der Rechnerbauform sind FrameGrabber mit abgestufter Leistung und für verschiedene Kameratypen verfügbar. Da mittlerweile fast alle Videokameras die Digitalisierung der Signale intern erledigen und nur noch digitale Videosignale ausgeben, gewinnt der digitale Framegrabber zunehmend an Bedeutung bei anspruchsvolleren Lösungen. Digitale Framegrabber werden benutzt um Kameras anzuschließen, die nicht über eine übliche Schnittstelle wie USB oder FireWire verfügen. Gewisse FrameGrabber erlauben auch eine Vorverarbeitung der aufgenommenen Bilder. ... |
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Frame Grabber für Analog Kameras FrameGrabber zum Anschluss von Farb- oder S/W-Kameras mit analogen Videosignalen (BAS, S-Video Y/C, FBAS, RGB). Es stehen verschiedene Modelle (Baugruppe im PCI-, PC/104plus-, Compact PCI-Format) für Standard- und Hochauflösende Kameras zur Verfügung ... |
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Frame Grabber für Digitale LVDS, Camera Link und
IEEE 1394 Kameras Digital - LVDS / CameraLink / GigE Digitale Framegrabber für LVDS, CameraLink und IEEE 1394 Firewire, auch mit integriertem Glasfaseranschluß und Signalprozessor. ... |
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Frame Grabber mit Bild Vorverarbeitung on Board Mit Vorverarbeitung on Board (FPGA/DSP) ... |
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Mit den Produkten von Mutech angefangen decken wir mit Boards verschiedener Hersteller den Bereich für reine PC Anwendungen ab. Die Bildverarbeitung wird entweder mit der Host CPU erledigt oder direkt auf dem Board. Der Einsatz zum Board ist abhängig von der jeweiligen Applikationsanforderung und dem damit verbundenen Kamerainterface.
Häufig stelle sich an diesem Punkt die Frage nach der Übertragungstechnologie gar nicht mehr, weil die gewählten Hardware-Komponenten eine Wahlfreiheit ausschließen.
Hier die Schnittstellen im Überblick:
... USB2.0 und FireWire/IEEE 1394a haben derzeit die größte Verbreitung, weil sie das Bedürfnis nach einfach zu handhabenden Systemen erfüllen. Jedoch ist die Leistungsfähigkeit nach oben begrenzt. Hier setzen IEEE1394b und Gigabit- Ethernet an und bieten die nächst höhere Leistungsklasse.
... CameraLink entwickelt sich zur spezialisierten High-End-Lösung.
Welche Technologie im unteren (USB2.0/ IEEE1394a) und mittleren (IEEE 1394b/GigE) Segment das Rennen macht, entscheidet letztendlich der Kunde bzw. die Anwendungsanforderung.
... Offen sind auch noch der Einsatz von WirelessUSB oder 10-Gigabit-Ethernet - die Möglichkeiten dieser Technologien sind noch nicht ausgeschöpft.
- USB 2.0: Für einen hohen Prozentsatz der realen Anwendungen ist USB 2.0 ausreichend leistungsfähig. Zusätzlich ist es in Standard-PCs gegenüber FireWire und CameraLink breit verfügbar, aber mit Einschränkungen bzgl. Kabellänge und maximaler Bandbreite. Der wesentliche Vorteil dieser preisgünstigsten Lösung besteht darin, dass dieser Standard ohne zusätzliche Kosten hohe Transferraten in den Hauptspeicher des Systems erlaubt, um beispielsweise mehrere Kameras anzuschließen.
- Firewire/1EEE1394: Die Bedeutung von IEE1394a/b für Bildverarbeitungssysteme wächst wegen der hohen Datenrate, der erfolgten Standardisierung für Kameras (DICAM) und der Möglichkeit, Bilddaten, Parameter und Messwerte in Busstrukturen über die gleiche Schnittstelle zu übertragen, außerdem sind standardkonforme, robuste Stecker bereits verfügbar.
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CameraLink: Analoge und digitale Bilddatenübertragung über CameraLink
zeichnen sich durch hohe Datenraten aus erfordern aber zusätzliche FrameGrabber.
Somit ist CameraLink als rein industrieller Bildverarbeitungsstandard relativ
teuer. Prozess- und Netzwerkkommunikation sind nicht möglich bzw. nicht vorgesehen.
Wegen der hohen Geschwindigkeiten hat sich CameraLink inzwischen besonders
im oberen Segment als digitale Verbindung zwischen Kamera und Rechner
durchgesetzt. Aufgrund physikalischer Normierung lassen alle CameraLink
Kameras unterschiedlichster Hersteller mit jedem FrameGrabber betreiben,
allerdings trifft dies nicht auf die Kamerakonfiguration zu. Hier sind
unterschiedliche Tools der Kamerahersteller individuell von den FrameGrabber
Herstellern zu implementieren, ansonsten ergeben sich umständliche bzw.
aufwendige Handhabungen für den Anwender.
Zusammenfassend wird CameraLink eher bei hohen Übertragungsbandbreiten eingesetzt. FireWire und USB eignen sich dagegen besonders für Applikationen mit vielen Kameras, oder wo nur sehr niedrige Datenraten benötigt werden. - Gigabit-Ethernet: Für die Verfügbarkeit ist in Zukunft Gigabit-Ethernet eine sehr interessante Alternative, weil sich viele Einschränkungen von USB 2.0, aber auch von FireWire überwinden lassen. Noch spielt Gigabit-Ethernet eine Außenseiterrolle und liegt nicht als verifizierbarer geschlossener Standard vor, die IBV - Industrie zeigt aber an dessen Verbreitung höchstes Interesse. Gigabit-Ethernet kann sich in der Zukunft zu einer der interessantesten FrameGrabber - losen Schnittstellen entwickeln, weil sich aufgrund der Leistungsparameter (100 MByte/s Datenrate bei max. 100 m Kabellänge) nahezu jede Bildverarbeitungs applikation lösen ließe.
| Datenrate | Kabellänge | Implementation | |
|---|---|---|---|
| Analog | 5,5MHz analog | Kein Limit, aber mehr Rauschen bei größeren Längen (> 30m) | geringer Anspruch |
| USB 2.0 | ca. 35 MByte/s | ca. 5m | geringer Anspruch |
| CameraLink | 210 MByte/s (600 MByte/s) | 7m ... 20m * | sehr hoher Anspruch |
| IEEE 1394a | 32 MByte/s | 4,5m ... 15m ** | geringer Anspruch |
| IEEE 1394b | 64 MByte/s | 4,5m ... 15m (500m) *** | erhöhter Anspruch |
| Gigabit Ethernet | ca. 100 MByte/s | ca. 100m **** | hoher Anspruch |
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* ** *** **** |
abhängig von Datenrate (XCLK) 4,5m: Voll ausgebautes Netz mit 64 Einheiten, 15m: Standard BV-Applikation 15m: Standard BV-Applikation, 500m auf Basis von LWL abhängig vom Ergebnis der Standardisierung |
Welcher Standard am besten passt, definiert aber wohl letztlich ausschließlich die Applikation, deren technische und wirtschaftliche Realisierbarkeit zunächst im Vordergrund steht.
In der ' Übersicht zeigen wir Ihnen Frame Grabber analog / digital und Zubehör für die aktuellen Kameras von Hitachi, Pulnix/Jai/Dalsa, Basler und viele mehr.
Progressive Scan - Vollbilddarstellung bietet höhere Empfindlichkeit und geringeres Bildrauschen gegenüber der älteren Technik dem Zeilensprungverfahren. Intelaced Scan - Halbbildverfahren bedeutet das ein Videobild aus zwei Halbbildern zusammengesetzt wird. Nachteilig bei Aufnahmen bewegter Objekte die sich mit einer entsprechenden Unschärfe zeigen.
- differenzielle Spannungspegel
- relativ geringe Spannungspegel (low voltage)
- die Signale werden mit einer Konstantstromquelle erzeugt
LVDS arbeitet mit einem Spannungshub von 0,3 V. Differenzielle Signalübertragung bedeutet, dass zwei Leitungen verwendet werden und die Differenz der Spannungen für den Logikzustand ausschlaggebend ist. Bei LVDS beträgt der Unterschied 0,3 V, während die absolute Spannung bei ca. 1,2 V liegt. Ein Logikwechsel wird durch Umpolen der Leitungen erzeugt. Dies wird als symmetrische Signalübertragung bezeichnet.
Camera Link (CL) ist der designierte Nachfolger der LVDS-Schnittstelle in der industriellen Bildverarbeitung. Sie ist spezifiziert für schnelle Bildübertragung. Die Bitbreite pro Pixel kann zwischen 8 und 16 Bit variieren. Die maximale Pixelfrequenz beträgt 85 MHz. Falls noch mehr Daten übertragen werden sollen, kann dies in parallelen Streams, so genannten Taps, geschehen.
Camera Link gibt es in drei Varianten:
- Base (maximal 24 bit pro Takt) - z. B.: 240 MB/s bei 3 taps á 8 bit
- Medium (maximal 48 bit pro Takt)
- Full (maximal 64 bit pro Takt) - z. B.: 680 MB/s bei 8 taps
Als Stecker ist ein MDR-26-Stecker von 3M ,somit als eine standardisierte Hardwareschnittstelle definiert. Die größere Bandbreite von der Medium- und Full-Spezifikationen wird über einen zweiten Stecker/Kabel realisiert. Es können sowohl monochrome wie auch farbige Bilder übertragen werden.
Eine CL-Kamera wird mittels eines CL-Kabels mit dem PC über einen CL-Framegrabber verbunden. Für die Kommunikation vom PC zur Kamera stehen in einem Kabel mehrere Leitungen zur Verfügung. Zwei davon bilden eine normale RS-232 UART Schnittstelle. Diese dient im Wesentlichen zur Konfiguration und zur Steuerung der Kamera. Vier weitere Signale sind frei konfigurierbar und somit Kamera-spezifisch. Generell wird über die erste dieser vier Leitungen ein Trigger zur Kamera geschickt, um diese von außen (z. B. von einer Lichtschranke) zu steuern. Diese externe Triggerung ermöglicht eine sehr geringe Auslöseverzögerung (Latenz) der Kamera. Im Gegensatz zu LVDS sind die Stecker Belegungen standardisiert und somit können jede CameraLink-Kamera und FrameGrabber betrieben werden.
Die maximale Kabellänge ist abhängig vom Pixeltakt, sie beträgt 10 - 15 Meter. Bei größeren Distanzen sind Signalverstärker notwendig bzw. der Einsatz von Glasfaser.
In der Camera Link Spezifikation 1.2 wurde Power over Camera Link aufgenommen. Damit benötigen Kameras keine eigene Stromversorgung mehr.
GigE Vision - Gigabit-Ethernet-Kameras für industrielle Anwendungen GigE oder Gigabit Ethernet ist die neueste Ethernet-Generation. Jeder kennt Ethernet als die übliche Art und Weise der Verbindung eines Computers mit einem Netzwerk. Standard Ethernet hat eine maximale Datenübertragungsrate von 10 Megabits pro Sekunde (Mbit/s) und Fast Ethernet eine maximale Übertragungsrate von 100 Mbit/s, zu langsam, um unkomprimierte Bilddaten zu streamen und nicht schnell genug für Machine-Vision-Kameras.
Gigabit Ethernet (GigE) mit einer maximalen Übertragungsrate von 1000 Mbit/s (Gbit/s) beherrscht Streaming-Bilddaten und sorgt für eine zuverlässige Übertragung von Bilddaten aus hochleistungsfähigen Machine-Vision-Kameras
GigE (Gigabit Ethernet) ist lediglich die Netzwerkstruktur, auf der GigE Vision aufbaut. Der GigE Vision-Standard umfasst sowohl einen Hardware- Schnittstellenstandard (Gigabit Ethernet) und Kommunikationsprotokolle als auch standardisierte Kommunikations- und Steuerungsarten für Kameras. Die GigE Vision-Kamerasteuerungsregister basieren auf einer Befehlsstruktur namens GenICam. Diese ist ein Bestandteil des GigE Vision-Standards und richtet eine allgemeine Kamera-Steuerschnittstelle ein, damit Fremdanbieter- Software mit den Kameras verschiedener Hersteller ohne weitere Anpassungen kommunizieren kann.
Die vorteilhafte Kombination aus hohen Übertragungsraten, standardmäßiger Computerschnittstellen-Hardware, kostengünstiger Verkabelung und weiter Verbreitung machen Gigabit Ethernet zu einer attraktiven Schnittstellenoption für die Kameras im Einsatz der Bildverarbeitung zur Übertragung von Steuerungs- und Bilddaten über lange Kabellängen (bis zu 100 Meter) unter Verwendung kostengünstiger CAT5e- oder CAT6-Kabel. Eine Vernetzung von Kameras ermöglicht Bilddaten gleichzeitig an mehrere Computer zu senden und damit eine Verteilung der Bildverarbeitungslast auch auf verschiedene Computer. Diverse GigE Interface Komponenten bieten für Mehrkamerasysteme Vorverarbeitung um CPU Entlastungen zu minimieren und Transferraten zu steigern.
ADSP (Advanced Digital Signal Processor) sind eine Weiterentwicklung der bekannten DSP mit den Vorteilen von Skalierbarkeit und Multiprocessing Fähigkeit. Maßgebend hierbei ist die interne CPU mit welcher Instruktionen gleichzeitig ausgeführt werden.
FPGAs (Field Programmable Gate Arrays) ersetzen zunehmend ASICs und sogar Standard-Businterfaces mit dem Vorteil der Wiederprogrammierbarkeit. Praktischerweise verfügen moderne FPGAs auch bereits über vordefinierte Schaltungen wie RAM, Bus-Interfaces oder DSP-Funktionen, welche das Design von eigenen Algorithmen vereinfachen. Bildverarbeitung erfolgt dann direkt in Hardware und ist somit nicht durch komplexe Software oder Betriebs systemfunktionen beeinflusst.
Berechnungen on Board von pixelintensiven Vorverarbeitungsfunktionen wie z.B. Histogramme, Konvolutionen und morphologische Operationen entlasten den Host-PC.





